"Der myrrhische König" in der Kritik

 

"Der myrrhische König" ist eine musikalische Liebesgeschichte durch Traum und Wirklichkeit, 5. Oktober 2014

Jörg Peckhaus fordert seine Leser von der ersten bis zur letzten Seite. Mit seiner mehrdeutigen Wortwahl, seiner Symbolik und dem Wechsel der Perspektive versteht er es, ein Spannungsfeld zwischen der realen, der erzählten und der geträumten Welt zu schaffen und Brücken zwischen den verschiedenen Dimensionen zu bauen. Gekonnt malt er Bilder vor den Augen seiner Leser, die den ortskundigen Leser aus Köln, Leverkusen und dem Bergischen Land begeistern, ohne den ortunkundigen Leser zu verlieren. Manchmal fragt man sich, was den roten Faden des Buches bildet: Die Liebesgeschichte zwischen Kaspar und Jessica mit ihrer teil knisternden Erotik? Der Roman, den das Leben schreibt? Die Geschichte des mittelalterlichen Altenbergs oder der amerikanischen Apachen? Für mich war es die Musik. Sie begleitet uns durch alle Dimensionen des Buches und des Lebens von Kaspar und Jessica. Alle Schlüsselszenen des Buches werden begleitet von berühmten Musikstücken und Interpreten. So ersetzt das Lied die Worte und schafft – schon wieder – eine neue Dimension im Kopf des Lesers.

Bravo! Keine leichte Lektüre, doch eine, die den Leser noch lange begleitet, nachdem das Buch bereits wieder im Bücherregal steht.

 

Äußerst lesenswerter Roman voller Spannung, aber auch eine tiefsinniger Liebesgeschichte, 28. Mai 2017

Phantasievoll erzählte Geschichte voller Geheimnisse. Es fällt schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Die Spannung hält sich bis zur letzten Seite. Die Figuren in diesem Roman sind sehr eindrucksvoll beschrieben, so dass man fast meint, sie zu kennen. Der Autor schwelgt häufig in Traumwelten, findet aber immer wieder zum Eigentlichen zurück. Ein lesenswertes Buch zum Abschalten und Träumen.